Fort & Weiterbildung 07. Februar 2012

Bildungsprämie geht in die 2. Förderphase

(ac) Die „Bildungsprämie“ wird es auch weiterhin geben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verlängert das erfolgreiche Projekt um 2 Jahre. Für die Bildungsprämie stehen 35 Mio. Euro zur Verfügung. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Mit der Bildungsprämie unterstützt das BMBF seit 2008 Erwerbstätige, die sich weiterbilden möchten. Wer an einer Weiterbildung interessiert ist, kann sich an eine der fast 6oo Beratungsstellen in ganz Deutschland wenden (www.bildungspraemie.info). Dort werden geeignete Anbieter von Weiterbildungen vermittelt. Über die Beratungsstellen können die Interessenten dann einen „Prämiengutschein“ erhalten, mit dem die Hälfte der Kosten übernommen werden (bis zu maximal 500 Euro).

„Weiterbildung wird immer wichtiger, gerade in Zeiten, in denen Fachkräfte knapp werden“, betonte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. „Mit der Bildungsprämie laden wir dazu ein, auch im Erwachsenenalter weiter zu lernen“, so die Ministerin weiter.

Weiterbildung als fester Bestandteil der Erwerbsbiografie

Die Nachfrage nach der Bildungsprämie ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen. So konnten seit Programmbeginn über 150.000 Prämiengutscheine ausgegeben werden. 74% der Begünstigten sind Frauen, 89% Beschäftigte in Kleinen und Mittleren Unternehmen, 15% haben einen Migrationshintergrund.

Angesichts des großen Interesses an der Bildungsprämie wird das Programm weitergeführt. Auch in der zweiten Förderphase sollen Beratungsstellen interessierten Erwerbstätigen wieder bundesweit Beratungen zur Bildungsprämie anbieten und Prämiengutscheine ausstellen. Die Bildungsprämie will ein Bewusstsein für die Bedeutung von Weiterbildung schaffen, Eigeninitiative fördern und zum Mentalitätswechsel beim Umgang mit dem Lernen im Lebenslauf beitragen: „Weiterbildung muss als lohnende Investition in die eigene Zukunft und als selbstverständlicher Bestandteil der Bildungs- und Erwerbsbiographie begriffen werden“, betonte Schavan.

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